Jury

Über die Vergabe des Designpreises entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Die Jurymitglieder setzen sich aus Vertretern von Industrie, Hochschule, Design und Medien zusammen. Die Jury wird durch den Rat für Formgebung berufen.

Glänzender Auftakt für den German Design Award 2012

Über 1.500 Einreichungen wurden der internationalen Fachjury am 11. und 12. August 2011 in Frankfurt präsentiert. Mit der erstmaligen Ausschreibung des German Design Award hat der Rat für Formgebung die Lücke in der Designförderung, die durch das Aussetzen des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland durch das BMWi entstanden ist, mit einem adäquaten Angebot geschlossen. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Es zeigt, dass der Markt unsere Initiative goutiert hat. Die Branche braucht einen exklusiven Premiumpreis,“ so Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung.

German Design Award 2012: Die Gewinner stehen fest

Nach zwei Tagen konzentrierter Juryarbeit standen am Abend des 12. August 2011 die Gewinner des German Design Award 2012 fest. Insgesamt 25 Gewinner im Bereich Produktdesign und 24 Gewinner im Bereich Kommunikationsdesign wurden von den zehn Juroren ausgewählt. „Die Aufgabe der Jury war nicht einfach“, so Kupetz. „Nicht nur die Quantität der Einreichungen sondern vor allem ihre hohe Qualität haben die Jury vor eine schwierige Aufgabe gestellt.“

 

Neben einer Design-Persönlichkeit wurden auch fünf Finalisten um den Nachwuchs-Designpreis von der Jury gekürt. Die Nachwuchsdesigner können sich besonders freuen: Vier von Ihnen werden am Ende 2.500 Euro erhalten. Der Gewinner, der erst während der offiziellen Verleihung des German Design Award im Rahmen der Ambiente 2012 bekannt gegeben wird, erhält eine Dotierung von 15.000 Euro.

 

Alle Details zu den Gewinnern und Finalisten wird der Rat für Formgebung im Herbst 2011 der Öffentlichkeit bekannt geben.

Jurymitglieder

© Foto: Lutz Sternstein, www.lutzsternstein.com

 

Von links nach rechts:

Prof. Chris Rehberger, Kreativdirektor und Inhaber DOUBLE STANDARDS

Johannes Erler, Geschäftsführer Bureau Johannes Erler

Wilhelm Oehl, Geschäftsführer Eight Inc.

Robert Klanten, Kreativer Leiter Die Gestalten Verlag GmbH + Co. KG

Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung

Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung

Jörg Boner, Geschäftsführer Jörg Boner productdesign

Roland Heiler, Managing Director Porsche Design GmbH

Caroline Seifert, Leiterin Produktdesign Deutsche Telekom

Prof. Frank Zebner, Designer, Dekan Fachbereich Produktgestaltung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Michael Lanz, Geschäftsführer designaffairs GmbH

Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer Rat für Formgebung

Bewertungskriterien

Die Erzeugnisse und Leistungen sollen sich bei folgenden Gesichtspunkten durch besonders hervorgehobene Eigenschaften auszeichnen:

 

Ergonomie

Funktionalität und Bedienbarkeit

Gebrauchswert

Gesamtkonzept

Gestaltungsqualität

Innovationsgrad

Langlebigkeit

Markenwert und Branding

Ökologische Verträglichkeit, ökologische Qualität

Produktästhetik

Produktgrafik und -semantik

Sicherheit und Barrierefreiheit

Symbolischer und emotionaler Gehalt

Technische Qualität, technische Funktion, Fertigungstechnik und -qualität

 

Die vorstehende Reihenfolge ordnet sich nach dem Alphabet und stellt keine Kriterien- und Bewertungsrangfolge für die Jury dar. In der Gewichtung der einzelnen Kriterien bei der Bewertung ist die Jury frei. Der Jury werden alle form- und fristgemäß eingereichten Beiträge zur Begutachtung vorgelegt. Die beteiligten Unternehmen erhalten über die Ergebnisse der Jurierung eine schriftliche Benachrichtigung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der „GERMAN DESIGN AWARD 2012“ ist nicht identisch mit dem Preis, der unter dem Namen „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland“ von 2004 bis 2011 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobt worden ist.