German Design Award 2012
Der Rat für Formgebung hat sich im November 2011 dazu entschlossen, seinen Premiumpreis von „Designpreis Deutschland“ in „German Design Award“ umzubenennen.
Hintergrund:
Von 1969 bis einschließlich 2011 hat der Rat für Formgebung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) den „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland“ (und dessen Vorläufer, den „Bundespreis Gute Form“ und den „Bundespreis Produktdesign“) konzipiert, inhaltlich betreut, ausgerichtet und immer wieder den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst.
Im Herbst 2010 wurde die Ausrichtung des „Designpreises der Bundesrepublik Deutschland 2012“ durch das BMWi öffentlich ausgeschrieben. Aufgrund einer internen Prüfung wurde das Verfahren jedoch zunächst nicht zum Abschluss gebracht.
Der Rat für Formgebung hat in dieser Phase, auf Grund der Nachfrage aus dem Markt, die Entscheidung getroffen, einen eigenen Designpreis – den „Designpreis Deutschland 2012“ – auszuloben. Dabei war es dem Rat für Formgebung wichtig, einen Premiumpreis zu konstituieren, bei dem – was Teilnahmeverfahren, Auszeichnungsquote, Durchführung etc. angeht, seine gewohnten Qualitätskriterien zur Anwendung kommen, die die Teilnehmer eines international renommierten Preises erwarten.
Im Oktober 2011 (nach Jurysitzung und Entscheidung zum „Designpreis Deutschland 2012“) hat das BMWi das Ausschreibungsverfahren für den „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012“ wieder aufgenommen und die DMY Berlin GmbH & Co. KG mit der Ausrichtung des Wettbewerbs beauftragt.
Ergebnis:
Um eine deutliche Abgrenzung der beiden Preise vorzunehmen, haben das Präsidium und die Geschäftsführung des Rat für Formgebung entschieden, ab sofort den Premiumpreis des Rat für Formgebung von „Designpreis Deutschland“ in „German Design Award“ umzubenennen.
Dieser Schritt – dem Preis einen unverwechselbaren, international verständlichen Namen zu geben – war zunächst für die Ausschreibung im Jahr 2013 geplant, um der globalen Ausrichtung und Beteiligung des Preises Rechnung zu tragen.
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012 haben das Präsidium und die Geschäftsführung des Rat für Formgebung die Maßnahme vorgezogen, um etwaige Verunsicherungen der Zuordnung der Preise in Zukunft ausschließen zu können.

