Innovationen im Retail und Exhibition Design: ICONIC CONFERENCES.

Wer sich im Schnittfeld von Architektur und Marke bewegt, kommt an dieser Veranstaltungsreihe nicht vorbei: Seit 2002 veranstaltet der Rat für Formgebung die richtungweisende Jahreskonferenz zum Thema Markenarchitektur, jahrelang unter dem Titel »Architektur für Marken«, seit 2014 umbenannt in die ICONIC CONFERENCES.

Hier präsentieren Professionals bahnbrechende Projekte aus Retail und Exhibition Design, diskutieren Zukunftsfragen und tauschen sich darüber aus, wie sich dreidimensionale Markenwelten erfolgreich realisieren lassen. Internationale Referenten zeigen Wege auf, wie der stationäre Handel auf neue, veränderte Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden reagiert und antwortet.

Zielgruppe der Konferenz sind alle, die in der gestalterischen und technologischen Entwicklung und den daraus resultierenden veränderten Anforderungen an den klassischen Einzelhandel ihre zentrale Aufgabe sehen. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Corporate Communications und Brand Manager sowie Verantwortliche aus Marketing und Vertrieb aus allen Branchen. Neben Agenturen aus den Bereichen Markenstrategie und -kommunikation sind aus dem gestalterischen Bereich insbesondere Architekten, Innenarchitekten und Designer angesprochen.

 

2018
Urban Retail - Shared Experience

Wie gelingt es, mit innovativen Retail-Konzepten auch in der Ära des Online-Shopping zum Stadtgespräch zu werden? Erfolg hat, wer seinen Kunden das bietet, was der Bildschirm zuhause oder das Smartphone nicht können: Gemeinschaftliches Erleben mit allen Sinnen – die »Shared Experience« als USP des stationären Handels.

Entsprechende Konzepte und Beispiele aus der Praxis stehen im Mittelpunkt der ICONIC CONFERENCE 2018, die am 25. Oktober 2018 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt stattfindet. Retail-Experten und Gestaltungspraktiker diskutieren über Ansätze für den Einzelhandel, die über die herkömmliche Shop-Funktionalität hinausgehen und so mehr Verantwortung für die Wertschöpfung einschließen. Best-Practice-Beispiele unterstreichen die Bedeutung von schlüssigen Erzählungen: »Story Retailing«, das den Marketing-Megatrend Storytelling am Point of Sale weiterführt.

Als Konferenzreihe für Architektur und Marken spricht die ICONIC CONFERENCE alle an, die in der gestalterischen und technologischen Weiterentwicklung des POS ihre zentrale Zukunftsaufgabe sehen. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider im Retailsektor, aber auch an Agenturen für Markenstrategie und -kommunikation sowie an Gestalter wie Architekten, Innenarchitekten und Designer.

Daten

Termin
25. Oktober 2018
10:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Anfahrt

Teilnahmegebühr
Regulär EUR 490,00 
Stiftungsmitglied EUR 440,00
Student* EUR 50,00

Die Preise verstehen sich zzgl. 19 % MwSt.
*mit Studienbescheinigung

Anmeldeschluss
12. Oktober 2018

Bei Anmeldung bis zum 28. September erhalten Sie einen Gutschein über 25% Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr für eine weitere Person.

* Die ICONIC CONFERENCE ist als Fortbildung für Architekten anerkannt:

  • 5 Fortbildungspunkte für Mitglieder der Architektenkammer Hessen
  • 4 Unterrichtsstunden für Mitglieder der Architektenkammer Baden-Württemberg

2018

2016

2017

2018

Keynote Speaker

Prof. Lars Uwe Bleher Atelier Markgraph
Prof. Lars Uwe Bleher Atelier Markgraph
Geschäftsführer
»UNBOXING THE STORY – Erzählstrategien zur Entwicklung zeitgemäßer Retail-Formate« || Eigentlich sind Handel und Wandel nicht voneinander zu trennen. Trotzdem scheint die digitale Transformation gerade die Retail-Branche vor sich herzutreiben. Ist es aber wirklich gerechtfertigt, eine Kollision des Digitalen mit dem Physischen für unattraktive Verkaufsräume und die drohende Verödung der Innenstädte verantwortlich zu machen und darüber in hilflose Panik zu verfallen? Es stimmt, die Kultur der Geschwindigkeit, des scheinbar grenzenlosen Realzeit-Zugriffs setzt neue Maßstäbe. Doch spiegeln sich in der zunehmenden Belebung des Stadtbilds durch kleine authentische Initiativen und Start-ups die großen Erwartungen und starken Bedürfnisse jenseits technischer Performance. Selbst die Internet-Giganten möchten mittlerweile nicht mehr auf ihre Präsenz in der physischen urbanen Welt, im sentimentalen Shop-Format verzichten. Es geht also gar nicht um den Kampf gegen die Packstation. Der Vortrag zeigt Erzählstrategien für die Entwicklung zeitgemäßer Retail-Formate. Wie bei jeder Marke ist auch hier die Grundlage eine überzeugende Geschichte, in der sich die Kunden mit ihren Anforderungen, ihren Wünschen und zunehmend auch mit ihrem sozialen Bewusstsein wiederfinden. Multichannel-Ansprache bietet neue Qualitäten, um eine ganzheitliche Customer Journey zu gestalten, die diesen Namen auch verdient. Nahtlos fließen dabei Digitales und Physisches, das Virtuelle und das Reale ineinander. Vita

Prof. Lars Uwe Bleher ist Partner und einer der kreativen Köpfe von Atelier Markgraph, einem der weltweit führenden Studios für Kommunikation im Raum. Seit über 30 Jahren begleitet Markgraph Unternehmen und Institutionen an der Schnittstelle von digitaler und analoger Kommunikation bei der Schaffung immersiver Erlebnisse: von Ausstellungen über Messeauftritte und Markenwelten bis hin zu Augmented Reality-Anwendungen. Blehers interdisziplinär hoch integrierten Projekte im Spannungsfeld von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft haben die Ausstellungslandschaft mitgeprägt und wurden vielfach ausgezeichnet sowie publiziert. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in den USA leitet er aktuell am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt das Lehrgebiet Neue Medien. Er engagiert sich national und international als Fachjuror und Referent.

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Prof. Uwe R. Brückner ATELIER BRÜCKNER
Prof. Uwe R. Brückner ATELIER BRÜCKNER
Gründer / Kreativdirektor
»Scenography – The Art of Staging Brand Values« || In der globalisierten, industriellen Wirtschaft wächst mit den Präsentations- und Repräsentationsbedürfnissen der Anspruch an hochwertige, multimediale Markenauftritte. Vor allem die Präsentation der Marke im Raum erfordert eine hohe qualitative wie quantitative Gestaltungs- sowie Umsetzungskompetenz – das gilt für Shops, Brandcentres, Messestände Expo Pavillons und Markenmuseen. Als Gestaltungsdisziplin ist die Szenografie prädestiniert für das Design von Markenwelten. Unsere Szenografie widmet sich explizit der Inszenierung von Inhalten und Botschaften im und mit Raum nach dem Credo: FORM FOLLOWS CONTENT. Unter Berücksichtigung der fünf Parameter Objekt, Inhalt, Raum, Rezipient und Dramaturgie, u.a. in Form des Ausstellungsparcours, konzipiert ATELIER BRÜCKNER multisensorische, holistische und inhaltskonsistente Ausstellungen, Architekturen und Markenwelten. Dabei finden eine Vielzahl von Gestaltungsinstrumenten Anwendung, die sogenannten »Tools of Scenography« – Raum, Grafik, Licht, Sound, Digitale Medien, Projektion und Film. In dem Vortrag »Scenography – The Art of Staging Brand Values« bespricht Prof. Brückner u.a. Anwendungsbeispiele, wie den Expo Pavillon GS Caltex, KOR (2012), das Swiss Chocolate Adventure, Luzern, CH (2014), das Hyundai Motorstudio Goyang, KOR (2017) und The Macallan, das Besucherzentrum der Whiskymarke in Graigellachie, GB (2018). Vita

Prof. Uwe R. Brückner ist Architekt, Bühnenbildner, Szenograf, Kurator und Gründer sowie Kreativdirektor des international agierenden ATELIER BRÜCKNER in Stuttgart (1997). Als Gründungsmitglied des Instituts für Innenarchitektur und Szenografie der FHNW in Basel ist er seit 2003 auch Professor für Ausstellungsdesign und Szenografie und mitverantwortlich für die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs. Seit 2009 ist er international mit Vorträgen und Lehraufträgen tätig.

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Richard van Hooijdonk Trendexperte und Futurist
Richard van Hooijdonk Trendexperte und Futurist
»Die Veränderungen kommen schneller als wir alle glauben. Darauf müssen wir uns einstellen. Und darauf, dass wir künftig viel öfter ganz neue Dinge machen werden!« Der Trendforscher und Futurist Richard van Hooijdonk nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in die Zukunft und beleuchtet die Auswirkungen von Megatrends wie Internet der Dinge, Robotik, Drohnen, 3D/4D-Druck auf unsere künftige Lebens- und Arbeitswelt sowie auf den Einzelhandel.
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Referenten

Ulf Bambach ATP architekten ingenieure
Ulf Bambach ATP architekten ingenieure
Geschäftsführer
»Das neue Shop-Konzept von EDEKA am Beispiel des Flagshipstores Gaimersheim« || Das Architekturbüro ATP entwickelte ein Konzept für die Edeka-Supermärkte der nächsten Generation. Dabei wurden erstmals architektonische Leitdetails mit einem neuartigen Erscheinungsbild als Alleinstellungsmerkmal angewandt. Ulf Bambach geht in seinem Vortrag auf dieses zukunftsorientierte Corporate-Architecture Konzept ein, das durch seine bauliche Konstruktion, POS-Innovationen und Erlebniswelten den Lebensmitteleinkauf zum Ereignis macht. Als Teil der Corporate Identity fokussiert das Corporate-Architecture-Konzept von EDEKA auf Einzigartigkeit. Alleinstellungsmerkmal ist das neuartige Erscheinungsbild des Gebäudes. Ulf Bambach erzählt von den Digital Highlights des Flagshipstores, wie Ladestationen, Self-Scanning-Kassen oder der Click & Collect-Abholstation. Vor allem aber geht er auf die besondere Architektur des Gebäudes ein. Es folgt dem Schaufensterprinzip, sorgt für maximale Sichtbarkeit der Produkte und bietet mit seiner üppigen und offenen Konstruktion dem Kunden eine lichtdurchflutete Einkaufsatmosphäre mit luftigem Charakter. Vita

Ulf Bambach studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und absolvierte ab 1999 seine ersten fünf Berufsjahre bei Novotny und Mähner Assoziierte Gesamtplanungsgesellschaft mbh, zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung, und meisterte in den darauffolgenden Jahren den Wandel vom Signatur-Büro zweier namhafter Architekten zum Frankfurter Standort der europäischen ATP-Gruppe. Dem visionären Grundsatz »Wir wollen unsere Welt mit hervorragenden Gebäuden besser machen« folgend, zeichnet das Architektur- und Planungsbüro unter anderem verantwortlich für große Hochbauvorhaben wie die Mercedes-Benz Niederlassung in Frankfurt, die Deutsche Bank-Lounge Unter den Linden Berlin oder das Lufthansa Training & Conference Center in Seeheim.

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Jan F. Clostermann CLOU architects
Jan F. Clostermann CLOU architects
Director
Vita

Jan F. Clostermann ist Gründungspartner von CLOU architects. 2001 absolvierte er sein Diplom an der Architectural Association School of Architecture in London. Er beschäftigte sich mit vertikalen Wohnkonzepten und eng besiedelten Lebensräumen, was ihn 2003 nach Asien führte. Seitdem hat er Konzepte für mehr als 1.000.000 Quadratmeter Fläche für Retail- und Mixed-Use-Projekte entworfen. Vor CLOU war Clostermann Gründungspartner von SPARK. Davor arbeitete er für Alsop Architects in London, Rotterdam, Singapore und Shanghai, bis er Alsops Büro in Peking eröffnete.

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Oliver Fehl adidas AG
Oliver Fehl adidas AG
Senior Director Retail Concepts
»Der Übergang vom ERLEBNIS zur BEDEUTUNG!« || »Der Übergang vom Erlebnis zur Bedeutung« ist Schlüsselthema von adidas. Mit Fokus auf den Kunden der Zukunft stellt sich die Sportmarke drei Fragen: Wie können wir mit Empathie und Emotionen als auch mithilfe von Technologie und digitalen Plattformen Beziehungen zu Kunden aufbauen? Wo liegen die Prioritäten des Generation Z-Kunden und wie kauft er ein? Welche Rolle müssen wir übernehmen, um das Leben unserer Kunden zu verbessern? Oliver Fehl geht in seinem Vortrag davon aus, dass in der sich immer schneller verändernden Kultur- und Technologielandschaft nur Schritt halten kann, wer die rasante Geschwindigkeit der Veränderungen selbst mitbestimmt. Technologie kann uns im aktuellen Zeitalter der Beunruhigung zusammenbringen, aber auch entfremden und isolieren. Auf diesen „Mood Market“ reagieren emotionsbezogene Entwürfe und Erlebnisse. Das Leben und die Sozialen Medien werden zu Schaufenstern, die leichter durchsuchbare Bilder verlangen und Unternehmen auffordern, geteilte Werte und Produktprinzipien überzeugend zu vertreten. Oliver Fehl zeigt an Hand von Beispielen, wie das Instore Team von adidas so besondere Kundenerlebnisse inszeniert, die an jedem Touchpoint beneidenswerte Net Promoter Score-Werte erzielen und damit auf die beste Währung unserer Zeit einzahlen: Empfehlungsmarketing. Vita

Oliver Fehl kommt ursprünglich aus dem Sportmarketing. Marken erlebbar machen, das hat er von der Pike auf gelernt, indem er zunächst an der Ruhr-Universität Bochum Construction Engineering studierte, später Sports und Economics an der Deutschen Sporthochschule, um dann als Training Manager bei der Sportmarketing-Agentur Cip, Herzogenaurach, durchzustarten. Bereits zwei Jahre später stieg er dort zum Regional Manager auf, nach nicht einmal zwei Jahren zum Head of Trademarketing und schließlich zum General Manager USA. 2011 wechselte Oliver Fehl zu adidas. Zunächst als Senior Retail Concept Manager gestartet, ist er seit drei Jahren bei dem deutschen Sportartikelhersteller für die Marken adidas, Reebok und TaylorMade als Director Retail Concepts verantwortlich.

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Thomas Ganter L&T Lengermann & Trieschmann GmbH & Co. KG

Thomas Ganter L&T Lengermann & Trieschmann GmbH & Co. KG

Geschäftsführer
Wir glauben zutiefst an gut gemachten innerstädtischen Handel. Er ist seit Jahrhunderten der Markt- und Treffpunkt für die Menschen. Er wird es auch in Zukunft sein. Gut gemachter stationärer Handel punktet mit Kundennähe, Kundenberatung, individuellem Sortiment und Service. Architektur, spektakuläre Inszenierungen wie unsere Welle oder das City Gym sorgen für einen zusätzlichen Impuls. Aus „story telling“ wird „story doing“. Besucher/Gäste werden aktiv in die customer experience eingebunden und teilen diese Mund zu Mund oder über Social-Media-Kanäle und werden somit zum Multiplikator für die Marke. Über diese Begeisterung bzw. Teilhabe werden Kunden zu Fans und Markenbotschaftern. Vita

Thomas Ganter ist ausgebildeter Kaufmann im Einzelhandel. Er war von 1994 bis 2008 bei BREUNINGER tätig, wo er ab 2001 die Position des Geschäftsführers innehatte. Heute ist er Geschäftsführer der Lengermann & Trieschmann GmbH in Osnabrück. Sein Verantwortungsbereich umfasst das komplette Handelsgeschäft von L&T: Einkauf, Verkauf, VM, Marketing und Personal.

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Eno Henze NSYNK
Eno Henze NSYNK
Geschäftsführer / Creative Director
Die neuen Erzählwerkzeuge Virtual Reality und Augmented Reality sind vor allem »private experiences«. Die Erlebnisse sind also zunächst unsichtbar und uneindrücklich für die Mitmenschen, und nicht »shared«. Wenn man aber hinter der Brille steckt, sind es starke Erfahrungen, die mittlerweile zum kulturellen Bewusstsein unserer Gesellschaft gehören und unsere Erwartungshaltung prägen. Insbesondere die Augmented Reality eignet sich, um die greifbaren Dinge digital zu ergänzen und ihren immateriellen und zunehmend wesentlichen, digitalen Teil zu erleben. Wir beschäftigen uns mit der Aufgabenstellung, wie diese neuen Mittel zu »shared experiences« werden – also einfach und von einem großen Publikum gemeinsam erlebt werden können. Vita

Eno Henze ist Szenograph, Creative Director und Software-Entwickler. Seit seinem Studium an der HfG Karlsruhe und der Städelschule in Frankfurt untersucht er, wie sich der analoge und der digitale Erzählraum miteinander verweben lassen. Dabei entstanden Bühnenbilder u.a. für das Niederländische Staatsballett, das Royal Opera House oder die Semperoper in Dresden. Seine Arbeit als Freelance Creative Director wurde international ausgezeichnet. Seit fünf Jahren gestaltet er mit seiner NSYNK Gesellschaft für Kunst und Technik mbH Echtzeit-Inszenierungen und interaktive Räume für die Markenkommunikation. Zuletzt bildete sich dabei ein besonderer Fokus auf die Möglichkeiten der Inszenierung mit Augmented Reality vor einem großen Publikum.

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Volker Katschinski dan pearlman Group
Volker Katschinski dan pearlman Group
Founder & Creative Director
Wir leben in einer spannenden Zeit: Aus dem Homo Sapiens wird der Homo Ludens – der Mensch, der sich spielerisch durch die Welt bewegt und diese maßgeblich individuell gestalten will. Der moderne Homo Ludens braucht ja eigentlich nichts mehr. Jenseits der notwendigen Bedarfsdeckung will er dennoch stetig neu inspiriert werden. Er will nach Lust und Laune Neues Erleben und vor allem strebt er danach, seinen Lifestyle zu pflegen und weiter zu individualisieren. Insbesondere der Handel kann dem Konsumenten derartige Sehnsüchte und Shopping-Wünsche erfüllen, indem er mit besonderen Retailformaten begeistert. Die Essenz einer Retailmarke wird dabei vor allem im stationären Laden erlebbar, denn hier kann über die Ansprache aller Sinne ein ganzheitliches Erlebnis erschaffen werden. Die Formel ist dabei ganz einfach: Je beeindruckender das Erlebnis pro Quadratmeter, umso größer der kommerzielle und mediale Erfolg. Deshalb kommt es innerhalb eines stationären Stores ganz massiv auf die Inszenierung der einzelnen Produkte in einer bestimmten Lifestyle-Welt an. Der gesamte Laden bis hin zum kleinsten Produkt muss eine Geschichte erzählen, welche emotional berührt und verführt. Vita

Volker Katschinski, geboren 1970, ist Mitgründer der 1999 gegründeten dan pearlman Group, einer Gruppe inhabergeführter, strategischer Kreativagenturen mit über 120 Mitarbeitern und Sitz in Berlin. Innerhalb der Agenturgruppe ist er als Kreativdirektor der dan pearlman Markenarchitektur GmbH tätig. Seit dem Gründungsjahr verantwortet der studierte Innenarchitekt alle Retailprojekte der Agentur. Seine Designkompetenz spiegelt sich in Flagshipstores, Brand Shops, Pop-up-Stores und SiS-Flächen von Kunden wie Mister Spex, Marc O‘Polo, Commerzbank, Coeo, Escada und Rene Lezard wider. Seine kreative Handschrift prägt zudem die DIY-Designreihe »Objects of Desire«, die seit über 17 Jahren in Kooperation mit dem Designmagazin H.O.M.E. monatlich erscheint. Bei seiner Arbeit für internationale Marken steht die Gestaltung von markenspezifischen und den Konsumenten begeisternden Shopping-Erlebnissen im Vordergrund. Auch Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Motor für die Arbeit von Volker Katschinski. Die Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DNGB) zeichnete den von ihm gestalteten Marc O’Polo Flagshipstore mit dem DGNB Zertifikat in Gold aus. Der bronzene Nagel des ADC in der Kategorie DESIGN DRAFT – NACHHALTIGES DESIGN für das Marc O´Polo Projekt folgte.

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Jens Knoll Porsche AG
Jens Knoll Porsche AG
Projekt Manager Corporate Architecture
»Porsche Studio - Urban Touchpoint« || Gemeinschaftsvortrag mit Flip Sellin || Coordination Berlin hat für und mit der Porsche AG ein neues, kompaktes Retail-Format für die Positionierung in 1A City-Lagen entwickelt und umgesetzt. Als direkter Nachbar zu globalen Luxusmarken, ermöglicht das Porsche Studio eine neue Form der Verkaufskultur und erreicht so auf relevante, zugängliche Art die Kunden von heute und morgen. Gemeinsam geben Jens Knoll – Projektmanager Porsche AG – und Flip Sellin – Co-Gründer Coordination Berlin – Einsichten in die strategischen und gestalterischen Ansätze und berichten über die Erfahrungen mit den ersten Stores in Beirut, Kapstadt und Mailand, die Anfang 2018 eröffnet wurden. Neben den räumlichen Design-Ansätzen und Inspirationen steht dabei vornehmlich der Wandel von einer eher passiven Produktpräsentation zu einem aktiven Markenerlebnis im Fokus. Diese Veränderung der Verkaufskultur wird mehr durch eine gastfreundliche Mensch-zu-Mensch-Atmosphäre und weniger durch eine klassische Produkt-zu-Kunde-Präsentation generiert. Das dafür erdachte Design und die speziell entwickelten räumlichen Kommunikationsbausteine des Retail-Systems werden ausführlich beleuchtet und belegen somit, dass notwendige neue Wege im Automotive Retail möglich und erfolgreich sind. Coordination Berlin ist ein vielfach ausgezeichnetes Büro für Design und Innenarchitektur. Seit 2004 wurden in über 150 Projekten Marken dabei unterstützt, die richtigen Räume für die beste Kommunikation mit ihren Kunden zu schaffen. Porsche ist Porsche. Seit 1931 stellt sich die Firma stetig dem Wandel der Zeit und wurde so zum erfolgreichsten Sportwagenhersteller der Welt. Vita

Jens Knoll, geb. 1983, hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sein Architekturstudium absolviert und war dort von 2011 bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am EU-Projekt »CONCERTO: Energy solutions for smart cities and communities« beteiligt. Seit 2012 ist er Projekt Manager Corporate Architecture bei der Porsche AG. Er ist u.a. verantwortlich für die Entwicklung und Pilotierung von Architekturkonzepten am Point of Sale sowie für Roll-out und Umsetzungsbegleitung der Corporate Architecture international.

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Matthias Leier Vorwerk International Strecker & Co.
Matthias Leier Vorwerk International Strecker & Co.
Director Retail International Business Development Division Thermomix & Kobold
»Stationär und visionär: Vorwerk Retail Stores als Treiber für ein neues Marken- und Produkterlebnis« || Viele Jahrzehnte wurden die Thermomix Küchenmaschine und der Kobold Staubsauger ausschließlich über den personengestützten Direktvertrieb verkauft. Verändertes Kaufverhalten, neue Kundenbedürfnisse und weitere Produktmarken machten eine strategische Anpassung notwendig. Nach ersten Retail-Piloten in Deutschland werden nun erlebnisorientierte Brand Stores in vielen Ländern ausgerollt. Das entsprechende Format wurde komplett neu entwickelt, ist aktuell in einer weiteren Entwicklungsstufe und muss den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Kleine Sortimente, Premiumpreise, geringe Markenbekanntheit außerhalb Deutschlands sind nur einige der vielen Aspekte, die berücksichtigt werden mussten. Der Vortrag von Matthias Leier zeigt die besonderen Herausforderungen und Resultate eines „Frischlings“ im Retail Business. Vita

Nachhaltigkeit, wertorientiertes Marketing, Marketing 3.0, das sind die wichtigsten Eckpfeiler von Matthias Leiers Leistungsprofil. Der Werbekaufmann und Werbefachwirt, Kommunikationswirt der Westdeutschen Akademie für Kommunikation lebt seine Berufung seit 1994 konsequent. Auf Projektleiter, Eventmanager, Etat Director, Gruppenleiter, Teammanager und Leiter Regionales im Marketingsektor unterschiedlicher Unternehmen wie Megacult, Aha! oder E-Plus Mobilfunk folgte 2010 der Sprung zum Marketingleiter bei Phantasialand. Danach folgte ein Jahr selbstständige Consultingtätigkeit und schließlich, im Jahr 2012, der Eintritt in die Vorwerk Deutschland Stiftung. Nach knapp dreijähriger Tätigkeit als Leiter Handelsmarketing wechselte Matthias Leier zu Vorwerk International in die Position Director Retail International Business Development, die er bis heute innehat.

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Michael Ostertag-Henning Schmidhuber Brand Experience GmbH
Michael Ostertag-Henning Schmidhuber Brand Experience GmbH
Geschäftsführer
»Experience BEATS Identity!« || Wie kommunizieren wir Haltung? Wie schaffen wir echte Kundenbindungen in einer komplexen, digitalen Welt? Brand EXPERIENCE hat in der Markenkommunikation das Thema Brand IDENTITY fast verdrängt. Anhand von Projektbeispielen aus der Markenkommunikation im Raum widmet sich Michael Ostertag der Frage, ob das der richtige Weg ist. Vita

Michael Ostertag-Henning bringt innovative Markenführung in die dritte Dimension. Mit tiefem Gespür für die Entwicklungen der Branche ist er der Visionär im breiten Feld der Live-Kommunikation und macht aus Botschaften ein Erlebnis. Parallel zu seinem Architekturstudium arbeitete er für renommierte Kommunikationsagenturen und entwickelte so bereits früh seine Leidenschaft für die Verknüpfung von Menschen mit Marken und Räumen. Nach Lehrjahren bei Daniel Libeskind und Graft Architekten ist er seit 2008 geschäftsführender Partner bei SCHMIDHUBER, wo er unter anderem das räumliche Erscheinungsbild der Marke Audi maßgeblich geprägt und zukünftige Standards gesetzt hat.

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Dipl. Ing. Anja Pangerl-Blocher blocher partners
Dipl. Ing. Anja Pangerl-Blocher blocher partners
Geschäftsführerin
»Analog, Katalog, Digital – Die Customer Experience Journey von Rose« || Anja Pangerl spricht über Community im realen Leben, dargestellt am Beispiel von Rose Biketown, einem Fahrradgeschäft der neuen Generation. 1907 als kleiner Fahrradladen eröffnet, 1982 Einstieg ins Katalog- und Versandgeschäft, 2006 dann der Flagshipstore in Bocholt, gefolgt von einem zweiten Biketown 2014 in München. Und jüngst das modernisierte und neu inszenierte Haupthaus, das auf rund 6.000 Quadratmetern mehr denn je analoge und digitale Kanäle verknüpft, von der Fläche über das Internet bis zu den eigenen vier Wänden: Das vielfach preisgekrönte Cross-Channel-Konzept Rose Biketown (u.a. Store of the Year 2016 und 2017, German Design Award, Iconic Awards Best of Best, EuroShop Retail Design Award 2017) ist ein Paradebeispiel dafür, wie man in der Verbindung von emotionalem und technischem Design Retail erfolgreich in der Digitalmoderne inszeniert. Physische Hülle und zeitgemäße Kommunikationstools verschmelzen zu markenadäquaten Raumbildern, die auf viele Arten mit den Produkten und Menschen in Beziehung treten. Der Store fungiert als mediale Manege. Eine Manege, die mit digitaler Poesie, Pop und Erlebnisarchitektur die Interaktion fördert, das Potenzial stationärer wie e-kommerzieller Innovationen auslotet und dabei komplexe Technik spielerisch erfahrbar macht. Der Vortrag zeigt, wie die einzelnen Touchpoints bei Rose aufeinander aufbauen, aber auch losgelöst voneinander funktionieren. Foto: Bernd Kammerer, Stuttgart Vita

Nach einem Studium der Innenarchitektur an der FH Coburg und der Architektur an der FH Stuttgart ist Anja Pangerl seit 1997 bei Blocher Partners tätig. Seit 2006 ist sie als Partner unter anderem für die erlebnisorientierten Einzelhandels- und Dienstleistungskonzepte des Büros verantwortlich. Daneben widmet sich Pangerl neuen Hospitality-Formaten für Gastronomie und Hotellerie – und der Frage, welche Anforderungen sich durch die so genannte Digitalmoderne auf die Gestaltung von Beziehungsräumen und das urbane Leben allgemein ergeben, wenn beides mehr und mehr vom Virtuellen durchdrungen wird.

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Flip Sellin COORDINATION
Flip Sellin COORDINATION
Co-Gründer / Creative Director
»Porsche Studio - Urban Touchpoint« || Gemeinschaftsvortrag mit Jens Knoll || Coordination Berlin hat für und mit der Porsche AG ein neues, kompaktes Retail-Format für die Positionierung in 1A City-Lagen entwickelt und umgesetzt. Als direkter Nachbar zu globalen Luxusmarken, ermöglicht das Porsche Studio eine neue Form der Verkaufskultur und erreicht so auf relevante, zugängliche Art die Kunden von heute und morgen. Gemeinsam geben Flip Sellin – Co-Gründer Coordination Berlin – und Jens Knoll – Projektmanager Porsche AG – Einsichten in die strategischen und gestalterischen Ansätze und berichten über die Erfahrungen mit den ersten Stores in Beirut, Kapstadt und Mailand, die Anfang 2018 eröffnet wurden. Coordination, das vielfach ausgezeichnete Büro für Design und Innenarchitektur, legt bei der Gestaltung den Fokus auf die Anregung positiver, zwischenmenschlicher Kommunikation, die zu ästhetisch hochwertigen Designerlebnissen wird. Der Designprozess reduziert sich nicht auf das Schaffen hübscher, marketingfähiger Fotogelegenheiten und Medieneinbindungen, sondern legt Wert auf eine wachsend positive Beziehung des Besuchers zu Räumen mit ihren Details, zu Geschichten mit ihren Facetten und den Menschen untereinander. Coordination Berlin schafft im engen Dialog mit den Auftraggebern nachhaltige Designlösungen jenseits von Entertainment. Seit 2004 wurden in über 150 Projekten Marken dabei unterstützt, die richtigen Räume für die beste Kommunikation mit ihren Kunden zu erschaffen. Vita

Flip Sellin studierte an der Design Academy Eindhoven und war jahrelang als selbstständiger Designer, Design Consultant und Kurator tätig. Er ist Co-Gründer und Creative Director von COORDINATION, dem vielfach ausgezeichneten Design- und Architekturbüro in Berlin, das seit 2004 kommunikationsstarke Designlösungen für die Bereiche Interior, Corporate Interior, Produktdesign und Ausstellungsarchitektur kreiert. Das internationale Team konnte seit der Gründung mehr als einhundert Projekte weltweit realisieren und wurde mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Sellin ist aktiver Unterstützer der Berliner Designszene.

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Hannah Sondermann The Retail Academy
Hannah Sondermann The Retail Academy
Geschäftsführerin
»Stecker rein, die Fläche blinkt! Wie Digitalisierung den Handel zum Erlebnisraum macht« || Gemeinschaftsvortrag mit Caroline Zöller || Wir nehmen Sie mit auf eine virtuellen Store Tour rund um die Welt und zeigen Ihnen Retail-Konzepte, die mit digitalen Lösungen Ihre Kunden begeistern. Konzepte, in denen digitale Installationen das Informationsbedürfnis bedienen, eine unendliche Warenvielfalt ermöglichen und beste Servicequalität bieten. Wir stellen Ihnen dabei ganz unterschiedliche digitale Lösungen für die aktuellen Herausforderungen des Handels vor. Sie erfahren außerdem, wie man die Technik gekonnt in das Store-Design integriert und mit digitalen Applikationen und Displays den Beratungs- und Kaufprozess verbessern kann. Dabei wird eines schnell klar: Nur ein Bildschirm allein genügt nicht. Getreu unserem Motto »Jetzt mal ehrlich!« blicken wir gemeinsam hinter die Fassade und analysieren die neuesten digitalen Trends und Lösungsansätze. Erfahren Sie, was hervorragend funktioniert und worauf man besser verzichten sollte. Vita

Hannah Sondermann studierte an der Universität zu Köln Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Wirtschaftspsychologie, Marketing und Markenmanagement sowie Handel und Kundenmanagement.

Noch während des Studiums gründete sie das erfolgreiche Unternehmen Filmkunst 27 in Köln. 2012 kam sie dann als Projektleiterin zum Team von The Store Designers, für das sie auch heute noch Retail-Strategien entwickelt. Seit Sommer 2013 widmet sie jedoch den größten Teil ihrer Zeit der Geschäftsführung von The Retail Academy.

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Erik Stigmar Volvo Cars
Erik Stigmar Volvo Cars
Senior Manager Retail Experience
»Umwandlung einer Markenstrategie in physische Retail-Konzepte – 20 Jahre Erfahrung in der Konzeptentwicklung für die Automobilindustrie« || Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. || Erik Stigmar stellt Volvos neues Retail-Konzept vor, dessen Kernbotschaft die Überzeugung ist: Das Kundenerlebnis macht heute den Unterschied. Er beschreibt die Idee hinter der "Volvo Retail Experience" – wie Volvo Cars das Erlebnis im Autohaus inszeniert und dieses mit der Marke und ihren Werten verwebt. Ziel des Vortrags ist es, einen Blick auf die Fragestellungen zu werfen, die in der Entwicklungsphase des Konzepts bearbeitet wurden und wie sie sich am Ende auf das Design ausgewirkt haben. Ausgangspunkt ist – wie bei jeder anderen Frage bei Volvo – der Mensch: Wie kann Volvo das Leben leichter, besser und sicherer machen? Da spielt neben der Verwendung bestimmter Materialien und Farben unter anderem Licht als vierte Dimension der Architektur eine bedeutende Rolle. Markenarchitekt Stigmar schildert, wie Licht als Stilmittel der Kontrastierung das Markenerlebnis der Besucher intensiviert und Helligkeitsunterschiede Spannung und präzise Lichtkegel erzeugen, die individuelle Bühnen für die Modelle entstehen lassen. Das neue Storekonzept der schwedischen Premium-Automarke wird derzeit in Volvo-Autohäusern weltweit ausgerollt. Vita

Erik Stigmar studierte Architektur mit Master-Abschluss an der Lunds Tekniska Högskola in Lund, Schweden, und startete seine Karriere als Project Manager bei General Motors — Saab. Er wechselte als Advisory Board Member zu Senab Concept, um dann wieder zu Saab für die Zeitspanne von elf Jahren als Manager Facility Design & Corporate Identity zurückzukehren. Seit 2012 als Markenarchitekt bei der Volvo Car Corporation beschäftigt, bekleidet er dort seit 2016 die leitende Position Senior Manager Retail Experience/CI.

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Alexander von Keyserlingk Museumsshop GmbH Weimar / Slowretail.com
Alexander von Keyserlingk Museumsshop GmbH Weimar / Slowretail.com
Geschäftsführer/ Autor und Referent
»Wachstum durch Individualisierung – Die Zukunft gehört dem Einzelhandel mit Seele!« || Mein Vortragstitel stellt klar: Das traditionelle Geschäftsmodell des Facheinzelhandels ist im Wettbewerb nicht mehr länger relevant. Die Herausforderung ist heute nicht mehr, eine Branche zu repräsentieren, sondern die Kunden. Läden müssen so individuell werden, wie sie es sind. Besonders für lifestyle-orientierte, stationäre Händler gilt es, sich mutig neu aufzustellen. Denn die reine Bedarfsdeckung der Kunden findet zunehmend nicht mehr offline statt. Den Weg in die Innenstädte finden sie nur noch, wenn sie dort Mehrwerte erwarten können. Und ein Mehrwert ist nicht mehr die breite Produktauswahl, die Handelsware, der Preis – der Mehrwert entsteht durch Inspiration. Hier können moderner Ladenbau, eine gekonnte Wareninszenierung, digitale Angebote helfen. Sie sind die Notwendigkeit, das Entscheidende aber ist die Seele des Geschäfts. Einige Läden mit Seele stelle ich im Vortrag vor: Es sind Orte, an denen Kunden sich wiedererkennen, Orte, die ihrem Lebensstil entsprechen. Hier bekommen sie Angebote, die sie überraschen und inspirieren. Ein guter Laden fordert seine Kunden heraus, liefert Ideen und Geschichten, provoziert sogar. Er ist es wert, über ihn zu sprechen, und er will immer wieder besucht zu werden, weil er sich ständig verändert und neugierig macht. Solche Läden haben Zukunft und sie können überall entstehen: Nicht nur in den Metropolen und 1A-Lagen sondern auch in der Provinz, in Hinterhöfen, an unerwarteten Orten. Einzelhändler brauchen nur den Mut zur radikalen Veränderung. Vita

Der Referent, Autor und Retail-Experte Alexander von Keyserlingk ist seit drei Jahrzehnten im Einzelhandel tätig, u.a. mit Stationen im Management des Berliner KaDeWe und bei den Versandhäusern Manufactum, Hess Natur und dem Modelabel Cinque. Mit seiner Beratungsfirma Unique Retail Concepts entwickelte er bis 2017 Konzepte für den mittelständischen Handel. Heute ist von Keyserlingk Geschäftsführer der Museumsshops der Klassik Stiftung Weimar. Weiterhin initiierte er 2007 den Blog slowretail.com, auf dem er seitdem außergewöhnliche individuelle Ladenkonzepte vorstellt. Zum Thema Individualisierung und Wachstum des Einzelhandels spricht er immer wieder als Experte auf Messen und Fachtagungen.

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Caroline Zöller Forteam Kommunikation
Caroline Zöller Forteam Kommunikation
Geschäftsführerin / Dozentin
»Stecker rein, die Fläche blinkt! Wie Digitalisierung den Handel zum Erlebnisraum macht« || Gemeinschaftsvortrag mit Hannah Sondermann || Wir nehmen Sie mit auf eine virtuellen Store Tour rund um die Welt und zeigen Ihnen Retail-Konzepte, die mit digitalen Lösungen Ihre Kunden begeistern. Konzepte, in denen digitale Installationen das Informationsbedürfnis bedienen, eine unendliche Warenvielfalt ermöglichen und beste Servicequalität bieten. Wir stellen Ihnen dabei ganz unterschiedliche digitale Lösungen für die aktuellen Herausforderungen des Handels vor. Sie erfahren außerdem, wie man die Technik gekonnt in das Store-Design integriert und mit digitalen Applikationen und Displays den Beratungs- und Kaufprozess verbessern kann. Dabei wird eines schnell klar: Nur ein Bildschirm allein genügt nicht. Getreu unserem Motto »Jetzt mal ehrlich!« blicken wir gemeinsam hinter die Fassade und analysieren die neuesten digitalen Trends und Lösungsansätze. Erfahren Sie, was hervorragend funktioniert und worauf man besser verzichten sollte. Vita

Caroline Zöller ist Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur Forteam und Organisatorin des Digital Retail Award, der digitale Projekte aus ganz Europa auszeichnet. Als Dozentin der Retail Academy steht sie für das Thema Digitalisierung des Point of Sale und begleitet als Digital-Expertin Workshops, Seminare und Store Touren. Sie organisiert Konferenzen, gestaltet Rahmenprogramme für Fachmessen, hält Vorträge über Handel und Verkaufen im digitalen Zeitalter und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema »Technologie als Mittel zur Kundenbindung«. Ihr Credo: Konzepte, die die Bedürfnisse der Kunden und nicht die Technik in den Vordergrund stellen.

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Moderator

Andrej Kupetz Rat für Formgebung
Andrej Kupetz Rat für Formgebung
Hauptgeschäftsführer
Andrej Kupetz führt durch die Konferenz. Als Gestalter, Designmanager und Markenstratege setzt er sich beim Rat für Formgebung seit 1999 für eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit Design und Marke ein. Vita

Andrej Kupetz (*1968) ist seit 1999 Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung/German Design Council, Frankfurt am Main. Er studierte Industriedesign, Philosophie und Produktmarketing in Berlin, London und Paris. Nach beruflichen Stationen in den Bereichen Designmanagement und Hochschultransfer wechselte er 1997 zur Deutschen Bahn AG. Dort war er für die Markenführung im Konzern sowie für die Implementierung verschiedener Corporate Design Prozesse verantwortlich. Kupetz ist Mitglied im Fachbeirat des Design Management Institute Boston. Seit 2011 gehört er dem Hochschulrat der HfG Offenbach am Main an. Im selben Jahr wurde er von der Europäischen Kommission in das European Design Leadership Board berufen. Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

Partner 2018

2017
Vom Point of Sale zum Point of Senses

Wie sieht die Zukunft des Shoppings aus? Attraktiver, sinnlicher, begeisternder. Das muss so sein, denn der Internethandel kostet messbar Traffic. Designer, Ladengestalter, Innenarchitekten treiben bereits mit faszinierenden Innovationen und radikal neuen Konzepten die neue Welle voran. Überall entstehen aufregende Projekte, die alle Sinne einbeziehen. Welche sind wegweisend? Wie müssen sich die Designmethoden selbst ändern, um Zielgruppen anzusprechen und das physische Warenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen? Welche Chancen bietet die In-Shop-Digitalisierung?

Die ICONIC CONFERENCE 2017 fand am 26. Oktober im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main, von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Top-Designer berichteten über realisierte Projekte – Läden, Kaufhäuser, Mini-Malls und Messeauftritte. Wie in den Jahren zuvor diente die Tagung auch dem persönlichen Austausch und der Kontaktaufnahme.

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Eindrücke der ICONIC CONFERENCE 2017

ICONIC CONFERENCE 2017 in Frankfurt am Main
ICONIC CONFERENCE 2017 in Frankfurt am Main
ICONIC CONFERENCE 2017 in Frankfurt am Main
ICONIC CONFERENCE 2017 in Frankfurt am Main

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