Rat für Formgebung - Partner des New European Bauhaus

Europa soll bis 2050 klimaneutral werden. Der Rat für Formgebung unterstützt dieses Ziel als Partner des »New European Bauhaus«, einer EU-weiten Initiative der Europäischen Kommission. Dazu bringt der Rat für Formgebung die Expertise seines eigenen internationalen Netzwerks von Unternehmen und Expert/innen unterschiedlicher Branchen und Disziplinen ein.

Die Initiative »New European Bauhaus« wurde von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen im September 2020 initiiert. Das New European Bauhaus folgt den Grundwerten »sustainability, aesthetics and inclusiveness« (Nachhaltigkeit, Ästhetik, Inklusivität). Am Berührungspunkt von Kunst, Kultur, sozialer Inklusion, Wissenschaft und Technologie soll die Initiative untersuchen, wie unsere Lebensweisen zukünftig gestaltet werden können, um Europa im Rahmen des European Green Deal bis 2050 erfolgreich klimaneutral zu machen.
Dieses Ziel soll erreicht werden, indem sich die Partner zu einer oder mehreren der folgenden Ambitionen verpflichten: gemeinsam mit Fachleuten unterschiedlicher Disziplinien Ideen für eine nachhaltige Gesellschaft zu generieren, inspirierender Projekte, Praktiken oder Konzepte zu identifizieren und mit Bürger/innen Gespräche über deren Bedürfnisse und Erwartungen zu führen.
Der Rat für Formgebung wird gemeinsam mit den anderen offiziellen Partnern die Entwicklung des New European Bauhaus unterstützen und die Debatten fördern.

Mehr zum New European Bauhaus

Sustainable Branding

Panel Diskussion auf der Konferenz Fashionsustain im Rahmen der Frankfurt Fashion Week

Nachhaltigkeit, umweltbewusster Lebensstil und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen, nicht nur als Premium-Angebot für hippe Großstädter, sondern auch für das breite Publikum: T-Shirts aus Biobaumwolle, Laufschuhe aus recyceltem Material, Lampen aus Meeresalgen, Leihsysteme für Kaffeebecher, kompostierbare Verpackungen.

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten und Services steigt, aber das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Inzwischen hat die Mehrheit der Deutschen - 70% laut aktueller Trendstudie der Otto-Group - erkannt, dass nachhaltiger Konsum wichtig ist und dass sich an unserem Verhalten etwas ändern muss. Nur, welche Produkte sind nachhaltig, welche Firmen handeln glaubwürdig nachhaltig und stellen entsprechende Produkte her? Woran kann sich der Kunde orientieren?

Genau hier sind Design und Marke gefragt. Design und Marke geben Orientierung und Identifikation, verkörpern Werte, sind sinnlich und emotional und können Entscheidungen beeinflussen. Aber was genau bedeutet nachhaltige Markenführung? Wie kann eine entsprechende Markenstrategie aufgebaut werden? Und was heißt Glaubwürdigkeit in diesem Zusammenhang? Wie sieht gute Kommunikation von Nachhaltigkeit aus? Wie kann Design und Markenführung die nachhaltige Transformation eines Unternehmens unterstützen? Um dies und mehr geht es bei der Panel Discussion Sustainable Branding auf der Fashionsustain 2021.

Weitere Informationen zur Fashionsustain

Panel

Termin: 8. Juli, ca. 14 bis 14:45 Uhr

Moderator: Siems Luckwaldt, Journalist für Mode, Lifestyle, Beauty, Uhren, Mindfulness

Teilnehmer:
Lutz Dietzold, CEO, German Design Council, Frankfurt
Matthias Mey, Managing Partner, Mey GmbH & Co KG, Albstadt
Heidrun Angerer, Executive Creative Director, Peter Schmidt Group, Frankfurt
Bernd Draser, Lecturer, ecosign / Akademie für Gestaltung, Köln

Video der Veranstaltung

Shaping a sustainable world by design

Am 12. Mai lud der Rat für Formgebung zum Online-Event »Shaping a sustainable world by design« ein. Gastgeber des Events war Lutz Dietzold (Geschäftsführer des Rat für Formgebung). Gäste waren Keynote-Speaker Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor Emeritus Potsdam Institute of Climate Impact Research [PIK]) und Alessandro Rancati (Policy Analyst am JRC, dem Wissenschafts-Service der EU-Kommission; Planungsbüro des New European Bauhaus).

»Forward to nature«, sagt Prof. Hans Joachim »John« Schellnhuber und meint damit, dass wir von der Natur lernen und sie mit neuester Technologie wie z. B. künstlicher Intelligenz kombinieren sollten, um eine bessere, nachhaltigere Welt zu bauen. Schellnhuber betonte die Dringlichkeit, schnellstmöglich Klimaneutralität zu erreichen und skizzierte die Möglichkeiten, wie dazu nachhaltige Materialien mit modernsten Methoden vereint werden können. Björn Asmussen vom Architektur- und Designbüro 3deluxe präsentierte Konzepte für umweltfreundliche und menschenwürdige Städte. Maria-Liisa Bruckert von der Siemens AG beschrieb Gebäude als Ökosysteme, die sich beständig an die Bedürfnisse der Menschen anpassen. Praktische Hinweise zur Beteiligung am New European Bauhaus gab Alessandro Rancati von der EU-Kommission. Das Publikum kam aus ganz Europa.

Programm

Introduction Lutz Dietzold, CEO German Design Council

Professor Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher, Potsdam Institute of Climate Impact Research:
Keynote - What is at stake? What is the vision of the New European Bauhaus?

Alessandro Rancati, Policy Analyst at JRC, Planning office of the New European Bauhaus:How to participate? Scope and schedule of the New European Bauhaus

3deluxe, Dieter Brell, Creative Director 
Mini clip: WeThePlanet House

Siemens AG, Maria-Liisa Bruckert
Mini clip: Smart Infrastructure

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.

Fragen können via Chatroom gestellt werden.

Video software: Webex.