Hessischer Staatspreis Universelles Design

Preisträger des dritten Hessischen Staatspreises für Universelles Design wurden in Frankfurt anlässlich der interaktiven Fachmesse für Logistik und Mobilität hypermotion geehrt

Die Gewinner des Hessischen Staatspreises für Universelles Design 2018 stehen fest. In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Martin J. Worms vom Hessischen Ministerium der Finanzen wurden gestern Abend im feierlichen Rahmen die Preise und Ehrungen überreicht. Zu dem Preis waren Unternehmen mit Sitz in Hessen sowie bundesweit Studierende und Absolventen von Hochschulen mit gestalterischen Studiengängen aufgerufen.

119 Einreichungen konnte der Wettbewerb in diesem Jahr verzeichnen. Damit hat sich die Anzahl der Einreichungen für den Hessischen Staatspreis für Universelles Design im dritten Durchgang um erfreuliche 42% gesteigert und die Relevanz der Auszeichnung bestätigt.

Bei den Einreichungen der Unternehmen überzeugten das für alle Fahrzeugtypen geeignete Handbediengerät Multima®EVO des Fahrhilfen-Herstellers Petri + Lehr sowie die Lifttreppe Flex Step des Treppenlifthersteller LIFTUP A/S vertreten durch die CAMA Lift GmbH. Über Anerkennungen durften sich das Frankfurter Historische Museum für sein inklusives Museumskonzept, der Komplettduschen-Hersteller Roth Werke für eine barrierefreie Dusche, der hessische Anbieter von Inklusionshilfen Gripability, Eva Lorey Innenarchitektur für den Umbau eines Bads sowie die Arge „Bunsenstraße“ vertreten durch das Architektenbüro HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG für eine Flüchtlingsunterkunft freuen.

Im Nachwuchssegment durften sich folgende StudentInnen über die dotierten Förderpreise freuen: Den 1. Preis nahm die Studentin Hannah Kannenberg von der Burg Giebichenstein in Halle für ihren innovativen Flaschendeckel entgegen. Der 2. Preis ging an Ezra Dilger, ebenfalls Student der Burg Giebichenstein. Hannah Weirich von der HfG Offenbach freute sich über den 3. Preis. Anerkennungen gingen an Franziska Fieseler von der Frankfurter Academy of Visual Arts, Anna-Lena Moeckl, HfG Offenbach sowie Carolin Simon, Jana Weber, Frederik Dauphin und Susanne Krug von der TU Darmstadt.

Um die Idee einer inklusiven Gesellschaft zu fördern, in der Menschen mit unterschiedlichen körperlichen, intellektuellen oder mentalen Fähigkeiten mit großer Selbstverständlichkeit miteinander leben, prämiert der Hessische Staatspreis für Universelles Design zukunftsweisende Konzepte, die eine universelle Nutzung von allen Bereichen der Alltagskultur ermöglichen. Auch in diesem Jahr suchte der Staatspreis nach Produkten, Konzepten, Projekten und Technologien, die der Entwicklung und Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft in Hessen entscheidende Impulse geben und das Thema auf besondere Weise fördern. Der Wettbewerb will aktivieren und motivieren, damit das Spektrum menschlicher Fähigkeiten in Produkten und Dienstleistungen künftig mehr Berücksichtigung findet.

Die Arbeiten der Preisträger werden in einer Ausstellung anlässlich der hypermotion in Frankfurt am Main gezeigt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern sind auf der Plattform der Stabsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention www.brk.hessen.de abrufbar. 

Hier können Sie sich die Dokumentation des Preises mit einer Präsentation der Gewinner herunterladen.

Bilder der Preisverleihung finden Sie unter www.german-design-council.de/awards/hessischer-staatspreis-universelles-design.


Hessischer Staatspreis für Universelles Design

Der Staatspreis wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Hessischen Ministerium der Finanzen und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration verliehen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Mit der Organisation und Durchführung des Preises ist der Rat für Formgebung beauftragt.

Der Wettbewerb wendet sich auf Landesebene an Unternehmen, Agenturen, Architekten, Designer und Institutionen, die das Thema auf besondere Weise fördern. Darüber hinaus wird ein Förderpreis vergeben, der sich an Studierende und Absolventen bundesweiter Hochschulen richtet.

 

 

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