Deutschland zwischen Innovationswille und Systemgrenzen

„Es mangelt deutschen Unternehmen nicht an Innovationswillen, sondern häufig an den Strukturen, die Innovation dauerhaft wirksam machen. Viele Unternehmen wissen sehr genau, wo Potenziale liegen. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, aus einzelnen Innovationsinitiativen belastbare Systeme zu entwickeln, die Geschwindigkeit, Technologien, Daten und Nutzungsorientierung dauerhaft zusammenführen.“
Prof. Dr.-Ing. Sven Schimpf, Geschäftsführer Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung

Innovation braucht Strukturen
Die Studie „German Innovation Spotlight 2026“ zeigt, dass der Stellenwert von Innovation in deutschen Unternehmen ausgesprochen hoch ist. Strukturelle Voraussetzungen bleiben jedoch in vielen Unternehmen hinter den Ambitionen zurück.
- 85 % halten Innovation für wichtig oder sehr wichtig.
- 72 % haben Innovation fest in ihrer Unternehmensstrategie verankert.
- Lediglich 53 % steuern Innovation über klar definierte Prozesse.
- Nur 33 % steuern Innovation anhand von Kennzahlen.
„Deutschlands Innovationskraft ist intakt. Das zeigen uns alljährlich die ausgezeichneten Projekte des German Innovation Award. Sie machen sichtbar, wie Innovationswille konsequent in angewandte Lösungen übersetzt werden kann“, sagt Lutz Dietzold, CEO German Design Council. Und fügt den Appell hinzu: „Nun sind Politik, Wirtschaft und Organisationen gleichermaßen gefordert, diese Innovationsfähigkeit gezielt zu strukturieren und nachhaltig zu verankern.“
Auf Basis einer Online-Befragung – mit Schwerpunkt auf dem verarbeitenden Gewerbe, der IT- und Softwarebranche sowie dem Dienstleistungssektor – untersucht das „German Innovation Spotlight 2026“ zentrale Stellhebel der Innovationsfähigkeit. Von Strategie und Kultur über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bis hin zu Nachhaltigkeit, Fachkräften und Standortbedingungen.
Hier gelangen Sie zum kostenfreien Download der Studie: