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RR-126 Radio-Phonograph, 1965; Entworfen von Achille Castiglioni und Pier Giacomo Castiglioni © Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Matt Flynn
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Art of Noise

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Eine neue Ausstellung im Museum Cooper Hewitt in New York zeigt, wie Design seit über 100 Jahren die Art und Weise prägt, wie Menschen Musik hören, sehen und erleben.  

Mit „Art of Noise“ präsentiert das Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, vom 13. Februar bis 16. August 2026 eine umfassende Ausstellung zur Geschichte von Musik und Design. Anhand von Konzertplakaten, Albumcovern, Musikwiedergabegeräten und Soundsystemen zeichnet die Schau nach, wie sich die Beziehung zwischen Musik und Gestaltung vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart verändert hat. Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA). Sie wird von Joseph Becker kuratiert.

„Musik ist der Soundtrack unseres Lebens, und Design steht im Mittelpunkt dessen, wie wir sie erleben"

Maria Nicanor, Direktorin des Cooper Hewitt Museums

 

 

SK 55 Radio-Phonograph, 1963; Entworfen von Dieter Rams (Deutsch, geboren 1932) und Hans Gugelot (Deutsch, 1920–1965); Hergestellt von Braun AG (Frankfurt, Deutschland); Metall, Kunststoff, Eschenholz; Geschenk von Barry Friedman und Patricia Pastor© Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Matt Flynn
R-72 Toot-a-Loop tragbares Radio, 1971; Entworfen von Daisuke Kajiwara (Japaner); Hergestellt von National Panasonic Radio, Matushita Electrical Industrial Co, Ltd. (Osaka, Japan); Kunststoff (ABS), Metall, elektronische Bauteile, Geschenk von Jacqueline Loewe Fowler© Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Ellen McDermott
iPod Digital Music Player, 2001; Entworfen von Jonathan Ive (britisch, geboren 1967) und dem Apple Industrial Design Team; Hergestellt von Apple (Cupertino, Kalifornien, USA); Kunststoff, Polycarbonat, Edelstahl, elektronische Bauteile, Geschenk von David und Kelly Theresa LintonCooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Matt Flynn
TPS-L2-Walkman-Kassettenrekorder und MDR-3L2-Kopfhörer, 1979; Entworfen von Akio Morita (Japaner, 1921–1999) und Kozo Ohsone (Japaner, geboren 1933); Hergestellt von Sony Corporation (Tokio, Japan); Kunststoff, Aluminium, Stahl, Polyurethan, elektronische Bauteile, Geschenk von Robert M. Greenberg© Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Matt Flynn
Stereo Chest, 1973; Entworfen und hergestellt von Wendell Castle (Amerikaner, 1932–2018); Laminiertes und geschnitztes Walnussholz, Leder, Metall, Gummi, Kunststoff, elektronische Komponenten; Dual 1229 Plattenspieler, Kenwood Modell KR-5150 Receiver, Geschenk von Linda und Irwin R. Berman© Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, Foto: Ellen McDermott
Thilo Oerke und Rosita Tonmöbel, Rosita Vision 2000, 1971; San Francisco Museum of Modern Art, Ankauf durch das Accessions Committee, im Tausch, durch eine Schenkung von Michael D. AbramsFoto: Don Ross
Verner Panton, 3300 Stereo, 1963; San Francisco Museum of Modern Art, Ankauf durch den Erwerbsausschuss, im Tausch, durch eine Schenkung von Michael D. AbramsFoto: Don Ross
teenage engineering, Chor, 2022© teenage engineering
Mathieu Lehanneur, Power of Love, 2009; San Francisco Museum of Modern Art, Ankauf aus Mitteln des Accessions Committee Fund© Mathieu Lehanneur, Foto: Don Ross

Musik, Gestaltung und Technologie

Die Schau vereint grafische Arbeiten und Produktdesign, die Musikerlebnisse visuell und technisch geprägt haben. Zu sehen sind unter anderem ikonische Musikplakate von Milton Glaser, Victor Moscoso, Bonnie MacLean und Takenobu Igarashi sowie Druck- und Grafikmaterialien aus der New Yorker Folk-, Rock-, Disco-, Salsa-, Punk-, New-Wave- und Hip-Hop-Szene.

Ergänzt werden diese Arbeiten durch Objekte der Musiktechnologie aus der Zeit von den frühen 1900er-Jahren bis 2023: Jukeboxen, Radios, Hi-Fi-Anlagen, Lautsprecher und Kopfhörer veranschaulichen die Entwicklung des Musikhörens – von frühen Phonographen und Transistorradios bis hin zu prägenden Hi-Fi-Systemen von Designern wie Dieter Rams und Achille Castiglioni.

Ein zentrales Element der Ausstellung ist der „HiFi Pursuit Listening Room Dream No. 3” des multidisziplinären Künstlers Devon Turnbull, der im ersten Stock des Museums installiert ist. Der Hörraum wird während der gesamten Laufzeit täglich aktiviert und durch Live-Operator-Auftritte sowie genrespezifische Playlists bespielt.

Ausstellung

Art of Noise

13. Februar – 16. August 2026

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum
New York

USA

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