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Britischer Blue-Zuchtbulle, Mezőhegyes, Ungarn, 2022. © Dániel Szalai
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Convivium. Nahrungssysteme am Limit

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Wie funktioniert unsere globale Lebensmittelversorgung? Eine Ausstellung an der Technischen Universität in München zeigt, wie eng Produktion, Distribution und Konsum miteinander verknüpft sind.  

Das Architekturmuseum der Technischen Universität München (TUM) präsentiert vom 23. April bis 18. Oktober 2026 die Ausstellung „Convivium. Nahrungssysteme am Limit“, die sich mit den ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen unseres Ernährungssystems auseinandersetzt.

Im Zentrum steht die Frage, wie eine wachsende Weltbevölkerung gerecht versorgt werden kann, in einem System, das zunehmend unter Druck gerät. Klimawandel, Ressourcenknappheit und globale Abhängigkeiten machen deutlich, dass bestehende Strukturen an ihre Grenzen stoßen.

In zwölf Kapiteln zeigt die Ausstellung, wie Lebensmittel heute erzeugt, verarbeitet und verteilt werden. Der Fokus liegt auf Europa, wird jedoch kontinuierlich in globale Zusammenhänge verbunden. Sichtbar werden dabei nicht nur die technischen und räumlichen Grundlagen der Nahrungsproduktion, sondern auch die Herausforderungen, die sich daraus für die Zukunft ergeben.  

 
Ein Landarbeiter in der kreisförmigen Melkhalle, Dairy Campus Leeuwarden.Foto: Nicole Humiński, Nikolai Huber, © A.M.
Aufgrund des Klimawandels sind laut dem italienischen Nationalen Forschungsrat 70% Siziliens von Wüstenbildung bedroht©Jean-Marc Caimi und Valentina Piccinni
Protestcamp in Brasília gegen den Gesetzentwurf PEC 215, der die Landrechte der indigenen Bevölkerung zugunsten der Agrarindustrie bedrohte. Nationale Mobilisierung der indigenen Bevölkerung, Brasília, Brasilien, 2015.© Giulia Bruno
Ein Fischereifahrzeug läuft aus dem portugiesischen Dorf Angeiras aus, 2025.© Neftalí Sillero
Luftaufnahme des Tascosa Feed Yard in Bushland, Texas, die die weitläufige, gitterartige Anordnung einer der großen Rinderaufzuchtbetriebe der High Plains zeigt. Google Earth, Airbus, Maxar Technologies, 2025.

Verflechtungen und Folgen

Die präsentierten Beispiele machen deutlich, wie stark Ernährungssysteme von internationalen Netzwerken abhängen und wie anfällig diese geworden sind. Überfischung, Bodendegradation und steigende Emissionen sind eng mit Produktions- und Konsumlogiken verbunden. Gleichzeitig trägt die Nahrungsproduktion selbst zur Verschärfung der Klimakrise bei.

Kuratiert von Andjelka Badnjar und Andres Lepik vereint die Ausstellung Beiträge aus Architektur, Design und Forschung. Eine Publikation ergänzt die Schau um unterschiedliche Perspektiven und vertieft die Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Politik, Landschaft und Lebensmittelproduktion.

Ausstellung

Convivium. Nahrungssysteme am Limit

23. April – 18. Oktober 2026

Architekturmuseum der TUM
München

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