
Wie entsteht Teilhabe im Social Design?
Kapitel
01:22 – Auszeichnung als „Newcomer of the Year": Sichtbarkeit für Social Design
07:10 – Was ist Social Design? Abgrenzung zu Universal und Inclusive Design
10:30 – Cookability: Co-Design mit Menschen mit Tetraplegie
18:12 – Designing Dignity: Ein Menstruations-Kit für Menschen auf der Flucht
25:08 – Die Rolle der Designerin: Beobachterin, Übersetzerin, Macherin
30:37 – Wie ist Social Design in der aktuellen Designpraxis verankert?
33:08 – Nächste Schritte: Von der Idee zum Pilotprojekt
Takeaways
Teilhabe entsteht durch kontinuierlichen Dialog
Echte Partizipation beginnt mit gründlicher Recherche – und setzt sich fort im konstanten Austausch mit allen Beteiligten. Interviews, Workshops, Feedbackschleifen und iterative Prototypen sind keine Zusatzschritte, sondern Kern des Prozesses. Wer Teilhabe gestalten will, muss zuhören, rückkoppeln und gemeinsam weiterdenken.
Die eigene Perspektive hinterfragen
Social Design bedeutet, die Ich-Perspektive bewusst zu verlassen. Designer*innen müssen ihre eigene Position reflektieren und sich ihrer Rolle im Gefüge von Machtstrukturen, kulturellen Kontexten und individuellen Lebensrealitäten bewusst sein. Gestaltung wird so zu einem Prozess des Lernens und Übersetzens – nicht des Vorgabenmachens.
Wirkung braucht Ausdauer
Partizipative Projekte sind komplex, sensibel und oft langwierig. Vertrauen aufzubauen, Netzwerke zu entwickeln und Konzepte in reale Pilotprojekte zu überführen, erfordert Geduld und Beharrlichkeit. Social Design ist kein kurzfristiger Impuls, sondern ein langfristiges Engagement für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung.
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