Innovation ist gestaltbar – German Innovation Award 2027
Nur noch 13 Prozent der Unternehmen in Deutschland zählen 2026 zur innovationsstarken Spitze. Der Anteil innovationsschwacher Unternehmen ist auf nahezu 40 Prozent gestiegen. Der Wille zu Innovation ist in vielen Betrieben vorhanden, doch die tragenden Strukturen halten oft nicht Schritt. Genau hier setzt der German Innovation Award an: Er rückt Produkte, Technologien, Dienstleistungen oder Prozesse ins Rampenlicht, die zeigen, wie Innovation in die Praxis gelangt. Die Einreichungsphase läuft.
Die Spitze wird schmaler
Laut der Studie „Innovative Milieus 2026“, die die Bertelsmann Stiftung bei mehr als 1.100 Unternehmen in Auftrag gegeben hat, verliert die deutsche Wirtschaft an Innovationsdynamik. Gleichzeitig zeigt die Studie: Innovationsstärke ist gestaltbar. Unternehmen mit klaren Innovationsstrategien, gezielter Kooperation und systematischen Investitionen in Kompetenzen erzielen messbare Fortschritte, unabhängig von ihrer Größe.
Gefragt sind Systeme, die Innovation tragen
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch das „German Innovation Spotlight 2026“, welches der German Design Council gemeinsam mit dem Fraunhofer Verbund Innovationsforschung realisierte.
Prof. Dr.-Ing. Sven Schimpf, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung und Mitglied der Jury des German Innovation Award, sagt: „Viele Unternehmen wissen sehr genau, wo Potenziale liegen. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, aus einzelnen Innovationsinitiativen belastbare Systeme zu entwickeln, die Geschwindigkeit, Technologien, Daten und Nutzendenorientierung dauerhaft zusammenführen.“
Das German Innovation Spotlight 2026 steht kostenfrei zum Download verfügbar unter:
www.german-innovation-award.de/news/detail/neue-studie-german-innovation-spotlight-2026
Lösungen, die zeigen, wie Innovation wirksam wird
Der German Innovation Award des German Design Council zeichnet Produkte, Projekte und Strategien aus, die Innovation erfolgreich in die Praxis überführen. Prämiert werden die Kategorien Excellence in Business to Consumer und Excellence in Business to Business sowie die Sonderkategorien AI Methods, Circular Impacts und Transformative Solutions.
Projekte können bis 05.02.2027 unter www.german-innovation-award.de eingereicht werden.
Gold-Gewinner*innen im Porträt
Wie aus einer Idee ein Projekt wird, das in der Praxis wirkt, zeigen folgende Porträts von Gold-Gewinner*innen des German Innovation Award 2026. Lesen Sie hier,
- wie Matratzen als Rohstoffquelle neu gedacht werden können.
- wie KI verantwortungsvoll im Kinderzimmer stattfinden kann.
- wie modernste Labordiagnostik am Point of Care funktionieren kann.
Eine unabhängige Jury aus Forschung und Wirtschaft
Über die Auszeichnungen entscheidet eine unabhängige, interdisziplinär besetzte Jury. Ihre Mitglieder sind erfahrene Persönlichkeiten aus Forschung und Wirtschaft. Zur Jury gehören:
- Dr. Frederike Fritzsche (Chief Tech Transformation Officer, Otto)
- Isabelle Gola (Global Head of Sustainability, Bosch Power Tools)
- Dr. Elias Knubben (Vice President Global Innovation, Festo)
- Marcel Moritz (Global Head of Design & Innovation, BLANCO)
- Dr. Matthias Müller (Executive Vice President Corporate R&D and New Ventures, SCHOTT)
- Prof. Dr.-Ing. Sven Schimpf (Geschäftsführer, Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung)
- Dr. Christopher Stillings (Vice President Research & Development, Envalior)
- Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg (President, Club of Budapest Germany)
Die Jurymitglieder stehen Medienvertreter*innen für Interviews zur Verfügung.
„Für mich ist der German Innovation Award eine Gelegenheit, hinter das Innovationsversprechen zu schauen. Gerade bei KI möchte ich verstehen, welchen Unterschied eine Lösung für die Menschen macht, die damit arbeiten.“
Dr. Frederike Fritzsche, Chief Tech Transformation Officer, Otto
So definiert der German Innovation Award Innovation
Der German Innovation Award versteht Innovation als neuartige Lösung, die wirksam, relevant und in der Praxis umgesetzt ist. Sie kann sich in einer Technologie, einem Produkt, einer Dienstleistung, einem Prozess, einem Geschäftsmodell oder einem integrierten Konzept zeigen – überall dort, wo sie einen spürbaren Mehrwert für Anwender*innen, Märkte oder die Gesellschaft schafft. Dabei muss Innovation nicht alles verändern: Auch die gezielte Verbesserung eines einzelnen Bereichs oder Aspekts kann einen entscheidenden Unterschied machen.


