Petra Sigmund (Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Japan), Lutz Dietzold (CEO, German Design Council), Hiroyuki Fukano (Präsident und CEO, JDP), Naoto Fukasawa (Designer, Personality of the Year 2026 - German Design Award)
Internationale Kooperation

German Design Council und JDP unterzeichnen MOU in Tokio

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding in Tokio gehen der German Design Council und das Japan Institute of Design Promotion ihre Zusammenarbeit langfristig an. Im Mittelpunkt stehen der internationale Austausch, gemeinsame Aktivitäten und die Frage, wie Design zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen kann.

German Design Council und Japan Institute of Design Promotion besiegeln Partnerschaft in Tokio

Der German Design Council und das Japan Institute of Design Promotion (JDP) haben am 31. Juli 2026 im Tokyo Midtown Design Hub ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet. Die Vereinbarung bildet den Rahmen für eine langfristige Partnerschaft zwischen den beiden führenden Designinstitutionen aus Deutschland und Japan.
Hiroyuki Fukano (Präsident und CEO, JDP), Petra Sigmund (Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Japan), und Lutz Dietzold (CEO, German Design Council), nahmen an der Unterzeichnungszeremonie teil.

 

Ein MOU für die internationale Zusammenarbeit im Design

Die Kooperation knüpft an die bereits bestehende Verbindung zwischen German Design Council und JDP an: Beide Institutionen fördern Design in ihren Ländern als strategische Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft und sind Gründungsmitglieder der World Design Organization (WDO).
Das MOU setzt einen klaren Rahmen für die nächsten Schritte: Geplant sind der Austausch zwischen Jurymitgliedern, gemeinsame Aktivitäten zur Vermittlung und Förderung von Design sowie eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Wissensvermittlung und Talentförderung. Damit führen beide Organisationen ihre internationale Arbeit zusammen und schaffen neue Anknüpfungspunkte für Designer*innen, Unternehmen, Institutionen und die nächste Generation von Designtalenten.

Japan und Deutschland: Design verbindet

JDP-Präsident Hiroyuki Fukano stellte in seinem Redebeitrag das Selbstverständnis seiner Organisation in den Mittelpunkt. Sie fördert Design mit Angeboten zur Talententwicklung, Forschung und Wissensvermittlung. Ihr Leitgedanke „Empowering everyone with design“ beschreibt Design als eine Kompetenz, die möglichst vielen Menschen zugänglich sein soll.
Eine besondere Bedeutung erhält die Vereinbarung mit Blick auf den Good Design Award: Der japanische Designpreis feiert 2027 sein 70-jähriges Bestehen. Als Initiative für eine bessere Gesellschaft entwickelt sich der Good Design Award in Japan und international kontinuierlich weiter. Der Austausch mit dem German Design Council stärkt die internationale Perspektive beider Institutionen.

Auch Botschafterin Petra Sigmund hob die Nähe zwischen Deutschland und Japan hervor. Design verbinde Kreativität, Zielorientierung, kulturelle Identität und Innovation. Beide Länder teilen eine hohe Wertschätzung für Handwerk und Präzision sowie für das Zusammenspiel von Form und Funktion. Die Unterzeichnung des MOU versteht sie als gemeinsames Bekenntnis zu künftigen Initiativen und Projekten. Die Partnerschaft fördert Innovation, Freundschaft und die Verbindungen zwischen beiden Ländern und ihren Menschen.

Gemeinsame Verantwortung für die Zukunft

Für Lutz Dietzold ist die Unterzeichnung der Auftakt einer langfristigen Partnerschaft. Sie basiert auf gemeinsamen Werten und dem Verständnis, Design als gestaltende Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen. Seit 1953 macht der German Design Council die Bedeutung von Design sichtbar – mit Awards, Forschung, Bildungsangeboten und internationalen Partnerschaften. Die von ihm geförderte Stiftung Deutsches Design Museum ergänzt diese Arbeit mit Bildungsinitiativen, die jedes Jahr Tausende Schüler*innen erreichen.
Mit dem MOU beginnt für den German Design Council und das Japan Institute of Design Promotion eine neue Phase ihrer Zusammenarbeit. Beide Organisationen wollen ihre Kompetenzen bündeln, internationale Beziehungen ausbauen und Design als wirksame Gestaltungskraft für die Zukunft stärken.

Das MOU im Überblick

  • Beteiligte: German Design Council und Japan Institute of Design Promotion (JDP)
  • Unterzeichnung: 31. Juli 2026
  • Ort: Tokio
  • Ziele: Austausch zwischen Jurymitgliedern, gemeinsame Aktivitäten, Forschung, Wissensvermittlung und Talentförderung
  • Internationale Verbindung: Beide Institutionen sind Gründungsmitglieder der World Design Organization (WDO)
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