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Renaturierung im Großstadtraster: Im Rahmen des Stadterneuerungsprojekts „Grüne Achsen” hat das Architekturbüro 08014 aus Barcelona eine Kreuzung in einen fußgängerfreundlichen Platz mit Garten verwandelt. Foto: Pol Viladoms
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Too Hot – Heiße Städte, neue Wege

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Wie Städte auf zunehmende Hitze, Trockenheit und Starkregen reagieren können, zeigt eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main.

Die Temperaturen steigen immer weiter, dabei hat der Hochsommer noch nicht einmal begonnen. Jahr für Jahr werden neue Hitzerekorde gebrochen. Wie können Städte auf diese Entwicklung reagieren?

Noch bis zum 7. Februar 2027 zeigt das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main die Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Wege“. Anhand von Beispielen aus dreizehn europäischen Städten untersucht die Schau, wie Kommunen auf die Folgen der Erderwärmung reagieren und welche Strategien für Klimaschutz und Klimaanpassung entwickelt werden. Dabei stehen unterschiedliche klimatische Bedingungen ebenso im Fokus wie konkrete Maßnahmen in Stadtplanung, Infrastruktur und öffentlichem Raum.

 

Zwischen Infrastruktur und Stadtumbau

Die Ausstellung versammelt Projekte aus unterschiedlichen klimatischen Kontexten – von nordischen Hafenstädten bis zu mediterranen Metropolen. Gezeigt werden bauliche Maßnahmen, strategische Stadtentwicklungspläne und zivilgesellschaftliche Initiativen, die auf Hitze, Wasserknappheit oder extreme Niederschläge reagieren.

In Kopenhagen dienen Parks und Plätze als Rückhalteräume für Starkregen, in Wien wird ein Wohnblock mit Solar- und Geothermie versorgt. Paris setzt auf begrünte Dächer und entsiegelte Straßenräume, Barcelona auf grüne Achsen und neue öffentliche Räume. Auch Liepāja und Lappeenranta stehen für strukturelle Veränderungen im Verkehr und in der Energieversorgung.

Neben gebauten Projekten zeigt die Ausstellung langfristige Strategien wie Flussfreilegungen in Łódź, Energiewenden in Totnes und Zielkonflikte zwischen Stadtentwicklung, Grünflächen und Klimaanpassung in Frankfurt am Main.

Foto: Moritz Bernoully
Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) beschäftigt sich in der Ausstellung „Too Hot – Heisse Städte, neue Wege" mit der Frage, wie urbane Räume auf die Klimakrise reagieren könnenFoto: Moritz Bernoully

Stadtklima als Gestaltungsaufgabe

Ergänzt wird die Schau durch wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten, die Klimaprozesse in der Stadt sichtbar machen – etwa durch Messungen, Modelle und Installationen. So entsteht ein vielschichtiger Blick auf die Frage, wie sich Städte nicht nur technisch, sondern auch sozial und politisch an die Klimakrise anpassen.

Ausstellung

Too Hot – Heiße Städte, neue Wege

20. Juni – 7. Februar 2026

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Frankfurt am Main, Deutschland

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