
Wie gestalten wir Produkte für mehr als ein Leben?
Kapitel
01:04 – Conny Bakkers Einstieg in Circular Design
03:27 – Warum Systemwandel Zeit braucht
08:29 – Was zirkuläres Design praktisch bedeutet
13:11 – Die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung
16:10 – Typische Fehler von Unternehmen
19:00 – Design für mehrere Lebenszyklen
21:02 – Ownership, Reparatur und Product-as-a-Service
24:32 – Die Rolle von Designer*innen in komplexen Systemen
31:43 – Circular Design in der Ausbildung
34:00 – Wie Erfolg für Circularity aussehen könnte
37:00 – Warum Suffizienz wichtig wird
Takeaways
Produkte verschwinden nicht nach ihrer Nutzung
Conny Bakker beschreibt, wie Produkte während ihrer Designausbildung praktisch „aus dem Bewusstsein verschwanden“, sobald sie genutzt waren. Circular Design beginnt genau an diesem Punkt: Produkte so zu gestalten, dass sie repariert, wiederverwendet und langfristig im Kreislauf gehalten werden können.
Circularity ist komplexer als viele Unternehmen denken
Recycelte Materialien allein machen noch kein zirkuläres Produkt. Im Gespräch wird deutlich, warum Circularity immer auch Geschäftsmodelle, Lieferketten, Rücknahmesysteme und Nutzerverhalten betrifft – und weshalb viele Unternehmen daran scheitern, alles gleichzeitig verändern zu wollen.
Warum die Frage nach dem „Genug“ wichtiger wird
Zum Ende der Episode stellt Conny Bakker eine radikalere Frage: Reicht Circularity allein aus? Neben Recycling und Effizienz könnte künftig auch Suffizienz stärker in den Fokus rücken – also die Frage, wie viel Konsum und Innovation tatsächlich notwendig sind.
Design Perspectives Podcast
Wie können wir Design als Hebel für Transformation und wirtschaftlichen Erfolg nutzen? Darüber sprechen wir mit Persönlichkeiten aus Design, Markenführung und Architektur. Sie geben uns Einblicke, wie Transformation, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg im Unternehmen Hand in Hand gehen können. Interessant, informativ, inspirierend.