
Wolle. Seide. Widerstand.
Die Schau „Wolle. Seide. Widerstand.” versteht Teppiche nicht als kunst- oder stilgeschichtliche Objekte, sondern als offene Kunstwerke, die gesellschaftliche Fragen aufgreifen. Internationale Künstler*innen nutzen das textile Medium, Machtmissbrauch, Diskriminierung, Rassismus, Traumata und Umweltzerstörung sichtbar zu machen. Dabei überschreiten die Arbeiten die traditionelle Flächigkeit des Teppichs und entwickeln sich zu skulpturalen oder raumgreifenden Arbeiten, die Besucher*innen unmittelbar einbeziehen. Der Teppich wird so zum Ausdruck politischer Haltung und eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf Widerstand.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten internationaler Künstler*innen wie Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur, Jeroen van den Bogaert. Kuratorin der Schau ist Dr. Katharina Weiler.






Rahmenprogramm: Workshops, Führungen und Beteiligung
Begleitend bietet das MAK ein vielfältiges Programm, das die Besucher*innen auf unterschiedliche Weise in die Welt der Teppiche und des textilen Widerstands einbezieht. Es beinhaltet öffentliche Führungen, haptische Rundgänge für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Sehende. Darüber hinaus lädt das Museum mit Workshops Kinder und Erwachsene zum praktischen Mitmachen ein.
Weitere Informationen und Termine zum Rahmenprogramm finden Sie hier.

Wolle. Seide. Widerstand.
7. Februar – 24. Mai 2026
Museum Angewandte Kunst
Frankfurt am Main


